Suchmaschinenoptimierung mit RSS-Feeds

Suchmaschinenoptimierung mit RSS-Feeds

Es gibt eine Vielzahl von Techniken und Strategien bei der Suchmaschinenoptimierung und auch viele Tricks, die man bedenken sollte. Häufig werden beispielsweise RSS-Feeds unterschätzt, wenn es um SEO geht. Meist werden sie nur im Zusammenhang mit der Bindung von Besuchern an eine Webseite in Zusammenhang gebracht. Doch neben einer erhöhten Bindung von Besuchern, welche das RSS-Feed abonnieren, haben Feeds auch noch andere interessante Eigenschaften, welche sie für das Thema Suchmaschinenoptimierung interessant machen.

Suchmaschinenoptimierung, auch SEO genannt, unterteilt man generell in zwei Bereiche: Onpage- und Offpage-SEO. Bei der Onpage-Optimierung ist man damit beschäftigt, die Seite selbst nach bestimmten Kriterien zu optimieren, wie beispielsweise die korrekte Verwendung von h1-, h2-, h3-Überschriften oder das Setzen von Seitentiteln.

Offpage hingegen betrifft den gesamten Bereich des Linkaufbaus, aber auch Fragen wie Social Media. RSS-Feeds sind in diesem Bereich ein interessantes Instrument, um Links zu generieren. Mittlerweile finden sich im Netz hunderte von sogenannten RSS-Verzeichnissen. Das sind Internetportale, welche dem Besucher RSS-Feeds präsentieren, wenn diese auf der Suche nach interessanten Feeds für Ihren Feedreader sind.

Feedpräsentation in einem RSS Verzeichnis

Feedpräsentation in einem RSS Verzeichnis

Diese Verzeichnisse präsentieren das RSS-Feed meistens mit einer kurzen Beschreibung, sowie den aktuellen Inhalten des RSS-Feeds. Nehmen wir eine solche Präsentation einmal auseinander:

Man findet den Link auf die Webseite, von dem das RSS-Feed stammt. Man findet einen Link zum RSS-Feed selbst und man findet die aktuellen Inhalte, welche ebenfalls alle auf die eigentlichen Inhalte auf der Webseite verlinken. Nehmen wir also an, wir betreiben einen Blog. Dieses Blog haben wir nun in Dutzende verschiedener Verzeichnisse eingetragen. Sobald wir einen Artikel veröffentlichen, erscheint dieser ebenfalls in unserem RSS-Feed. Das bedeutet, dass alle RSS-Verzeichnisse ihre Präsentationen unseres Feeds aktualisieren und ebenfalls den neusten Artikel mit präsentieren, samt Link. Ohne etwas zu tun, erhalten wir also automatisch eine ganze Reihe von Links auf diesen neuen Artikel.

Suchmaschinen wie beispielsweise Google finden diese Links natürlich auch. Neben der Wirkung, welche ein solcher Link auf die Ergebnisse in den Suchmaschinen haben kann, hat dies noch einen zweiten Effekt: Vielleicht kommt der Bot von Google nicht so häufig bei uns im Blog vorbei, um zu gucken, was es an neuen Infos gibt. Er besucht allerdings regelmäßig einige der RSS Verzeichnisse, da diese ständig neuen Content haben. Und, indem der Roboter von Google also dort relativ regelmäßig unsere Feedpräsentationen indexiert, erfährt er schneller von unserem neuen Artikel und indexiert auch diesen schneller. Gerade, wenn es um einen Artikel geht, der aktuell ist und um ein Thema, welches in einer Woche vielleicht keinen mehr interessiert, kann das natürlich von großem Vorteil sein.

 Auf was man achten sollte bei der Suchmaschinenoptimierung via RSS-Feeds

Es gibt ein paar Fallstricke, welche man vermeiden sollte, wenn man auch das eigene RSS-Feed zur Suchmaschinenoptimierung einsetzt. Viele RSS-Verzeichnisse haben nach wie vor eine gute Platzierung in den Suchergebnislisten, trotz der Updates welche Google und andere Suchmaschinen immer wieder durchführen (Stichwort: Panda Update). Gerade für kleinere Webseiten kann das zu einem Problem werden, denn man möchte natürlich in den Suchergebnissen mit seinem eigenen Artikel vor der Feedpräsentation eines RSS-Verzeichnisses landen. Um dies zu erreichen sollte man keine Full-Content-Feeds in Feed-Verzeichnisse eintragen. Als Full-Content-Feed werden dabei jene RSS-Feeds bezeichnet, welche die kompletten Artikel ausliefern. Das bedeutet, dass in den Feedpräsentationen dann der komplette Artikel erscheinen würde. Statt dessen sollte man in dem Feed, welches man in Verzeichnisse einträgt, kurze Exzerpte veröffentlichen, welche den Inhalt des Artikels kurz wiedergeben. Formulieren Sie deshalb knapp in zwei, drei Sätzen, über was der Artikel informiert, statt den kompletten Artikel an Feed-Verzeichnisse auszuliefern.

Ein weiteres Problem entsteht, da viele RSS-Verzeichnisse tatsächlich nur Feeds im RSS-Format aufnehmen. RSS ist eine bestimmte Spezifikation für Feeds. Daneben gibt es auch noch das Atom-Format. Um keine Probleme beim Eintragen Ihres Feeds zu bekommen, sollten Sie deshalb darauf achten, das Feed, welches Sie eintragen, stets im RSS-Format auszuliefern. Der Feed Submitter hilft Ihnen dabei und prüft auf Wunsch auch, ob das Feed valide ist. Wenn sie einen Task bearbeiten drücken Sie dazu im Tab “Feeds” auf Feed validieren. Daraufhin öffnet sich ein Dialogfenster, in welchem überprüft wird, ob das Feed erstens der Spezifikation entspricht und zweitens, ob es sich um ein RSS-Feed oder um ein Atom-Feed handelt. Das W3C hat ebenfalls einen Feed-Validator herausgegeben, mit welchem Sie Ihr Feed überprüfen können.

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